# 6.2 - Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung)

<section id="bkmrk-ziel%3A-in-30%E2%80%93180-seku">---

## 1) Anzahl der Unterlegkeile

- **Zugmaschinen (Traktor) allein:** mindestens **ein Unterlegkeil**.
- **Zwei Unterlegkeile** für **Drei- und mehrachsigen** **Anhängern** / Fahrzeugen, **Starrdeichselanhängern** (einschließlich Zentralachsanhängern) mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 750 kg und **Sattelanhängern**.

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## 2) Unterbringung

- Unterlegkeile müssen **am Fahrzeug mitgeführt** und leicht zugänglich sein.
- Typische Aufbewahrung: **Halterungen am Fahrzeugrahmen**, in einem **Fach an der Seite** oder am Anhänger.
- Sie dürfen **nicht lose im Fahrerhaus** liegen, sondern müssen **fest verstaut** sein.

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## 3) Wie kontrollieren?

1. Fahrzeug umrunden, vorgesehene Halterungen/Fächer öffnen.
2. Prüfen, ob die vorgeschriebene Anzahl von Unterlegkeilen vorhanden ist.
3. Kontrollieren, ob sie **unbeschädig und einsatzbereit** sind.
4. Passende Größe beachten.

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## 4) Typische Fehler/Mängel

- Unterlegkeile fehlen teilweise oder vollständig.
- Beschädigt (gebrochen, deformiert) → nicht einsatzfähig.
- Nicht griffbereit oder locker verstaut.

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## 5) Warten oder reparieren

- Fehlende oder defekte Keile sofort ersetzen.
- Halterungen regelmäßig prüfen, damit die Keile **fest sitzen**.

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## Prüfungskern – in einem Satz

„Ich kontrolliere, ob die vorgeschriebene Anzahl Unterlegkeile vorhanden, unbeschädigt und in den vorgesehenen Halterungen griffbereit untergebracht ist.“

<details><summary>**Optional: Kurz-Checkliste zum Abhaken**</summary>

- \[ \] Unterlegkeile am Traktor vorhanden
- \[ \] Unterlegkeile je Anhänger vorhanden
- \[ \] Fester Sitz in Halterungen / Fächern
- \[ \] Keile unbeschädigt und einsatzbereit

</details>## Nutzen &amp; Kontrollintervall

**Nutzen:** Unterlegkeile sichern das Fahrzeug gegen unbeabsichtigtes Wegrollen, besonders beim Abstellen mit Anhänger oder auf Gefälle.

**Empfehlung:** Kontrolle der Anzahl und Unterbringung **täglich vor Fahrtantritt** oder spätestens **wöchentlich**.

Hinweis: Anzahl und Unterbringung sind gesetzlich vorgeschrieben (§ 41 StVZO).

</section>