6.3 - Verbandkasten (nicht für Klasse T) Auch wenn diese Aufgabe nicht bei klasse T geprüft wird, ist es trotzdem sinnvoll einen Verbandkasten mitzuführen. 1) Wo zu finden? Verbandkasten muss im Fahrzeug mitgeführt werden. Typische Aufbewahrungsorte: Fahrerhaus (unter oder hinter dem Sitz, in Seitenfächern). Bei Anhängern ohne Fahrerplatz → Mitführung im Zugfahrzeug. 2) Wie kontrollieren? Verbandkasten entnehmen und Sichtprüfung durchführen. Aufdruck prüfen: DIN-Norm (aktuell DIN 13164 für Pkw/Traktor, DIN 13157 oder 13169 für Betriebe/Baustellenfahrzeuge). Haltbarkeitsdatum der steril verpackten Materialien kontrollieren. Prüfen, ob der Kasten vollständig und unbeschädigt ist. 3) Typische Fehler/Mängel Fehlender oder unvollständiger Verbandkasten. Abgelaufene sterile Materialien (z. B. Kompressen, Verbandpäckchen). Beschädigter oder verschmutzter Kasten. 4) Warten oder reparieren Abgelaufene Materialien ersetzen oder kompletten Verbandkasten austauschen. Defekte oder unvollständige Kästen durch neue ersetzen. Darauf achten, dass immer ein aktueller DIN-konformer Verbandkasten vorhanden ist. Prüfungskern – in einem Satz „Ich prüfe, ob ein DIN-gerechter Verbandkasten vollständig, unbeschädigt und mit gültigem Haltbarkeitsdatum im Fahrerhaus vorhanden ist.“ Optional: Kurz-Checkliste zum Abhaken [ ] Verbandkasten im Fahrzeug griffbereit [ ] DIN-Norm geprüft (13164 / 13157 / 13169) [ ] Haltbarkeitsdatum in Ordnung [ ] Vollständig und unbeschädigt [ ] Abweichung → ersetzen oder auffüllen Nutzen & Kontrollintervall Nutzen: Sicherstellung der Ersten Hilfe bei Unfällen, gesetzlich vorgeschrieben, Schutz von Fahrer und Mitfahrern. Empfehlung: Kontrolle halbjährlich oder bei jeder Hauptuntersuchung; Haltbarkeitsdatum regelmäßig im Auge behalten. Hinweis: Verbandkasten nach DIN 13164 ist Pflichtausstattung in Deutschland; für Betriebe gelten ggf. strengere Vorschriften.