# Ehrenkodex

# Ehrenkodex unserer Fahrschule

## Respekt. Sicherheit. Vertrauen.

> „Jeder Mensch ist wertvoll. Niemand sollte leiden oder unglücklich sein."

Wir bilden Menschen aus – junge und erwachsene. In unseren Fahrzeugen und
Räumen sind wir täglich nah an Menschen: allein zu zweit in der Fahrkabine,
in Prüfungssituationen, in vertraulichen Gesprächen über Ängste, Fehler und
Lebensumstände. Genau dort, wo Vertrauen entsteht, tragen wir besondere
Verantwortung.

Dieser Ehrenkodex ist unser Versprechen. Er gilt für uns als Team der
Fahrschule – Inhaber, Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer, Büro und alle, die für
uns tätig sind. Und er ist sichtbar für unsere Fahrschülerinnen und
Fahrschüler sowie für Kundinnen und Kunden: Sie sollen wissen, worauf sie sich
bei uns verlassen können.

Wir sind überzeugt: **Gute Kommunikation ist der Schlüssel für jede gute
Beziehung.** Ausbildung lebt von Vertrauen, Respekt und dem Gefühl, sicher zu
sein. Dafür stehen wir ein.

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## Unsere Verpflichtungen

Wir verpflichten uns, gemeinsam für eine Umgebung zu sorgen, in der sich
Menschen respektiert, sicher und frei entwickeln können. In unserer Fahrschule
haben Grenzverletzungen, sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und
herabwürdigendes Verhalten keinen Platz.

1. **Wir schaffen eine respektvolle Atmosphäre.** Bei uns begegnen sich alle –
   Fahrlehrerschaft, Büro, Fahrschülerinnen und Fahrschüler – höflich,
   wertschätzend und auf Augenhöhe. Unser gemeinsamer Satz gilt: „Wir ziehen
   alle an einem Strang."

2. **Wir schützen die uns Anvertrauten.** Die Ausbildung findet oft in einer
   engen 1:1-Situation statt. Wir nehmen diese Nähe bewusst wahr und gehen
   verantwortungsvoll mit ihr um. Wir nutzen unsere Rolle als Fahrlehrerin oder
   Fahrlehrer niemals für sexuelle Kontakte oder für persönliche Vorteile
   gegenüber Fahrschülerinnen und Fahrschülern aus – unabhängig von deren Alter.

3. **Wir respektieren individuelle Grenzen.** Wir nehmen wahr und achten darauf,
   wenn sich jemand unwohl fühlt – körperlich, sprachlich oder in der
   Intimsphäre. Ein „Stopp", ein Zögern oder ein ungutes Gefühl ist für uns ein
   klares Signal, das wir ernst nehmen, ohne es infrage zu stellen.

4. **Wir beziehen Stellung.** Wir dulden kein sexistisches, diskriminierendes,
   rassistisches, gewalttätiges oder entwürdigendes Verhalten – weder im Wort
   noch in der Tat, weder persönlich noch digital. Wir lassen niemanden damit
   allein.

5. **Wir gestalten Beziehungen transparent.** Nähe und Distanz halten wir
   bewusst und nachvollziehbar. Kritik, Konflikte und Fehler sprechen wir ruhig
   und respektvoll an – mit dem Ziel, eine Lösung zu finden und gemeinsam
   daraus zu lernen.

6. **Wir tragen Mitverantwortung.** Wir achten nicht nur auf das eigene
   Verhalten, sondern auch aufeinander. Wer eine Grenzverletzung bemerkt,
   schaut nicht weg und vertuscht nichts. Ansprechen ist keine Anschuldigung,
   sondern Fürsorge.

7. **Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt.** Unser Anspruch ist, dass
   sich jede und jeder bei uns wohlfühlt und mit einem guten Gefühl wieder
   geht. Auch bei Sprache, Herkunft oder Lerntempo gilt: Das Menschliche bleibt
   zentral.

8. **Wir holen Hilfe, wenn wir sie brauchen.** Bei konkreten Vorfällen oder
   Unsicherheit wenden wir uns an die Fahrschulleitung oder nutzen ein
   fachlich ausgewiesenes, externes Beratungsangebot. Hilfe zu suchen ist ein
   Zeichen von Verantwortung – für Betroffene und für uns.

9. **Wir handeln im Geist dieser Vereinbarung** – auch in Situationen, die hier
   nicht ausdrücklich genannt sind. Nicht jede Frage lässt sich vorher
   aufschreiben; die Haltung dahinter schon.

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## Worauf wir in der Ausbildung besonders achten

- **Die enge Situation im Fahrzeug** wird nie ausgenutzt. Weder für Annäherung
  noch für Druck.
- **Körperkontakt** beschränkt sich auf das, was für die Ausbildung
  unmittelbar nötig ist.
- **Fotos, Videos und Nachrichten** von Fahrschülerinnen und Fahrschülern
  werden nur mit deren Einverständnis und nie zu privaten Zwecken verwendet.
- **Fehler und Ängste** sind Teil des Lernens. Wir gehen offen und ohne
  Bloßstellen damit um.
- **Sprache und Herkunft** sind für uns kein Hindernis, sondern eine Aufgabe,
  die wir gemeinsam lösen.
- **Zeigen statt bevormunden:** „Am Ende kann ich nur die Tür zeigen. Durchgehen
  müssen sie selber." Wir begleiten mit Respekt vor der Eigenverantwortung
  jedes Menschen.

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## Was wir von Fahrschülerinnen und Fahrschülern erwarten

Ausbildungszeit ist gemeinsame Zeit. Wir bitten daher:

- Begegne allen in der Fahrschule mit Respekt – unabhängig von Alter,
  Geschlecht, Herkunft oder Sprache.
- Sprich Grenzverletzungen, Diskriminierung oder unangenehme Situationen an –
  du wirst ernst genommen.
- Nutze deine Freiheit, aber respektiere die Freiheit anderer.

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## Wenn etwas passiert

Wer Grenzverletzungen erlebt oder beobachtet, kann sich jederzeit vertraulich
wenden an:

- **die Fahrschulleitung** – Ansprechperson für vertrauliche Hinweise,
- **eine fachlich ausgewiesene, externe Beratungsstelle** (z. B. Beratung gegen
  sexualisierte Gewalt, Gleichstellungs- oder Notfallberatung).

Jeder Hinweis wird ernst genommen, vertraulich behandelt und – soweit nötig –
mit fachlicher Unterstützung aufgeklärt. Betroffene entscheiden mit, was
weiter geschieht.

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## Unsere Haltung in einem Satz

> Wir nutzen unsere Freiheit und achten die Freiheit aller anderen.
> Respekt, Sicherheit und Vertrauen sind bei uns nicht verhandelbar.

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**Verfasst und in Kraft gesetzt vom Team der Fahrschule**

| Name / Fahrschule | Ort, Datum | Unterschrift |
|---|---|---|
|  |  |  |

_Version 1.0 · Stand: Oktober 2026_